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PS4 vs. Xbox One: Next-Gen Konsolenvergleich

Noch nie waren die Spielekonsolen so interessant wie die aktuelle Generation – Highend-Technologie ermöglicht unerwarteten hochauflösenden Spielspaß bei einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Doch bei den Next-Gen Konsolen hat man die Qual der Wahl:

Welche Spielekonsole soll es denn sein? In diesem Artikel vergleichen wir die Xbox One mit der PlayStation 4 und zeigen die Vor- und Nachteile beider Systeme – um die Kaufentscheidung zu erleichtern!

Sony PlayStation 4 Spielekonsole mit Controller

Sony PlayStation 4 Spielekonsole mit Controller

Xbox One Next Gen Konsole mit Kinect-Kamara und Controller

Xbox One Next Gen Konsole mit Kinect-Kamara und Controller

PlayStation 4 oder Xbox One – Welche Konsole ist besser?

Diese Frage brennt auf den Nägeln natürlich: Kann sich Sony gegenüber dem langjährigen Konkurrenten Microsoft weiterhin durchsetzen oder hat Microsoft im Bereich Spielekonsolen gelernt und den Vorsprung aufgeholt? Wir zeigen euch die relevanten Unterschiede der beiden Next-Gen Konsolen:

Software-Updates

Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Konsole ist mittlerweile die Aktualität der Software – das Beseitigen von Fehlern (Bugs) . Hier kann Microsoft dank solidem Software-Update-Prozess Punkte gut machen. Monatlich werden Updates eingespielt, als langjähriger Software-Konzern sollte das auch Routine sein.

Beim Konkurrenten Sony sieht die Sache anders aus: Updates erscheinen sporadisch und haben nicht immer den gewünschten Effekt. Das Update auf die Version 2.0 versetzte beispielsweise die Next-Gen-Konsolen von Sony in einen Dauerschlafmodus, der nur durch ein Ausschalten der Stromversorgung beenden ließ. Doch Sonys PlayStation 4 bietet auch geniale Features, die jeder Xbox One User schmerzlich vermissen wird:

  • Share Play
  • Share Factory
Bei „Share Play“ können PSN-Freunde die Steuerung bei schwierigen Spiel-Passagen direkt über das Netzwerk übernehmen, auch Koop-Missionen sind möglich. Die Freunde benötigen dazu keine Disc des PS4-Spiels! Das virtuelle Wohnzimmer ist mit der PS 4 keine Illusion mehr. „Share Factory“ ist für Let’s Play Videos ein unabkömmliches Feature: Schnitt und Bearbeitung der Aufnahmen erfolgen direkt auf der performanten PlayStation 4 – so ist keine langwierige Übertragung auf einen PC notwendig!

Verkaufszahlen

Auch bei den Verkaufszahlen kann Sony punkten: wie die letzten Quartalszahlen belegen, liegen die Verkäufe der PlayStation 4 vor den Verkäufen der Xbox One. Microsoft gibt bisher leider keine genauen Verkaufszahlen bekannt, einzig die Verkäufe an den Handel sind bekannt – wie viele der Konsolen letztlich beim Endkunden landen, bleibt offen.

Grafik

Bei der Grafik hat Sony immer noch die Nase vorn: mit dem modifizierten Grafikchip AMD Radeon HD 7880 hat die PlayStation 4 mehr GPU-Einheiten und Shader zur Verfügung, um Spiele in hoher Auflösung flüssig darstellen zu können! Die meisten Spiele laufen auf der PS 4 in 1080p Auflösung, Microsofts Xbox One kommt mit 900p – das ist schon eine Verbesserung, denn bei der Konsolenvorstellung war noch von 720p die Rede.

Spieletest - Dragon Age: Inquisition

Dragon Age: Inquisition mit faszinierender Grafik im Spiel

Fifa 15: Messi brilliert mit einem genialen Pass

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Blu-Ray-Player

Sowohl die PlayStation 4 als auch die Xbox One verfügen über Blu-Ray-Player, mit denen auch 3D Inhalte abgespielt werden können.

Abwärtskompatibilität

Die wohl wichtigste Frage für Besitzer älterer Konsolen-Generationen und gleichzeitig eine heikle: können Spiele der alten Generation auf den neuen Konsolen gezockt werden? Können PlayStation 3 Spiele auf der neuen PlayStation 4 gespielt werden? Die Antwort darauf lautet nein. Die PS 4 kann keine PlayStation 3 Discs lesen. Einzelne Spieletitel können über den Streaming-Dienst Gaikai gespielt werden, dazu müssen die Spielehersteller diese Titel jedoch im Store verfügbar machen! Außerdem muss ein Aufpreis von 9,99 € gezahlt werden. Damit zeigt Sony deutlich, dass die Abwärtskompatibilität ungern gesehen wird.

Microsoft ist ebenfalls gegen Abwärtskompatibilität – diese sei „rückschrittlich“, so der frühere Unterhaltungs-Chef Don Mattrick vor Veröffentlichung der Konsole. Es werden auch keine digital erworbenen Spiele auf die neue Konsole portiert.

Verkaufspreis

Die Preise der beiden Konsolen haben sich deutlich angeglichen – während zu Beginn die PS 4 100 € günstiger war und Microsoft die Kinect zwingend im Paket der Xbox One hatte, bietet Microsoft die Xbox One mittlerweile ohne Kinect zu einem ähnlichen Preis wie die PlayStation 4 an.

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PlayStation 4 Konsole mit Fifa 15 und 2 Controllern

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Verbaute Festplatte

Beide Konsolen haben eine 500 GB Festplatte verbaut, auf denen Medieninhalte und Spiele gespeichert werden. Auf der PS 4 werden vom System 92 GB veranschlagt, sodass dem PlayStation 4 Benutzer 408 GB zur Verfügung stehen. Die Festplatte bei der PlayStation 4 kann selbstständig gegen eine größere Festplatte ausgetauscht werden – eine richtige Entscheidung von Sony, damit die Konsole länger nützlich bleibt.

Bei der Xbox One von Microsoft ist die Festplattte nicht austauschbar, vom (Betriebs-)System werden 138 GB (!) benötigt. Damit bleiben 362 GB für User übrig. Microsoft hat aber eine Lösung für das Festplattenproblem gefunden: per USB 3.0 Anschluss können zwei weitere externe Festplatten angeschlossen werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit der USB 3.0 Ports ist sehr hoch, wodurch kein Unterschied zwischen interner und externer Festplatte.

Premium-Account

Der gewöhnliche Sony PSN-Account kann in einen Premium-Account umgewandelt werden, der folgende Features bietet:

  • Rabatt im Online Store
  • Verbindung zu allen Spielern auf der Welt
  • monatlich Spiele als kostenloser Download

Für die Xbox One wird Xbox Gold benötigt, um online gegen andere User spielen zu können – das ist im heutigen Zeitalter bei jedem Spiel möglich. Zwei Spiele pro Monat sind dann wie bei dem PS 4 Premium-Account kostenlos herunterladbar, Microsoft entscheidet aber um welche Games es sich dabei handelt.

PlayStation 4 oder Xbox One? Unsere Vergleichstabelle:

Unser Spielekonsolen Vergleich stellt die wichtigsten Features beider Top TV-Konsolen gegenüber.
Spielekonsole / DatenPlayStation 4Xbox One
Sony PlayStation 4 NextGen SpielekonsoleXbox One - Titelbild - neue Grafik - Kinect - Kamara - Kontroller - im Test
PreisEUR 219,99
EUR 333,33
Bewertungen
(0 Stimmen)

(618 Stimmen)
Amazonzum Angebotzum Angebot
HauptprozessorAMD Octa-Core 64 BitAMD “Jaguar” Octa-Core 64-Bit
Taktfrequenz2,0 GHz1,75 GHz
Anzahl CPU-Kerne88
Architekturx86x86
Gleitkomma-Operationen1,84 Teraflops / Sekunde1,23 Teraflops / Sekunde
GrafikleistungAMD Radeon HD 7880
(modifiziert)
AMD Radeon HD 7790
(modifiziert)
Taktfrequenz800 MHz853 MHz
GPU-Einheiten1812
Anzahl Shader1152768
Arbeitsspeicher8 GB DDR58 GB DDR3
Taktfrequenz2750 MHz2133MHz
Zusatz-RAM32MB eSRAM
Festplatte500 GB500 GB
Mögliche AuflösungenFullHD: 1920x1080
4k: 3840 x 2160
FullHD: 1920x1080
4k: 3840 x 2160
Schnittstellen
  • 1x HDMI
  • 2x USB 3.0
  • 1x Gigabit-LAN
  • WiFi 802.11n (WLAN)
  • Bluetooth 2.1
  • 1x digitales Audio-Out
  • 1x AUX
  • 1x Analog AV
  • 1x HDMI
  • 3x USB 3.0
  • 1x Gigabit-LAN
  • WiFi 802.11n (WLAN)
Support alter SpieleStreaming einzelner PS3-Titel aus dem StoreKein Support für Xbox 360 Spiele
Blu-Ray LaufwerkJa (6x)Ja
Besonderheiten
  • DualShock 4 Wireless Controller
  • Sociale Interaktion - Upload von Videos
  • Co-op-Play
  • USB 3.0: Anschluss nur für zertifiziertes Zubehör
  • Kein Abspielen von Filmen von externen Schnittstellen
  • Xbox Kinect bei Bedarf verfügbar

Unser Vergleichs-Fazit

Die Hardware beider Konsolen ist im Vergleich zu den Vorgängern sehr viel ähnlicher geworden: gleiche Prozessor-Architektur, ähnlich viel Arbeitsspeicher, der Unterschied in der Grafik-Power ist auch nicht mehr so deutlich sichtbar. Die PlayStation 4 führt bei den Verkaufszahlen, vom Gesamtpaket macht die PS4 einen solideren Eindruck und kann bereits auf mehr Spiele-Titel zurückgreifen. Wir empfehlen an dieser Stelle daher die PlayStation 4!

Die XBox One war von Microsoft anfangs mit der Xbox Kinect vermarktet worden, diese Strategie hat sich aber nicht bewährt.  Der Versuch, die Kinect in das Wohnzimmer zu bekommen, ist vermutlich durch den höheren Preis zur Konkurrenz gescheitert. Deshalb ist Microsoft zurückgerudert und bietet die XBox One ohne Kinect an, der Preis ist dabei dann ähnlich zu der PS4. Dieser Strategiewechsel kann bei Extrem-Zockern die Wende bringen – viele erfahrene Spieler bevorzugen den Controller vor der Kinect. Doch für Spiele-Hersteller für die XBox One können jetzt nicht mehr die Kinect voraussetzen. Das führt vermutlich dazu, dass Spiele gar keinen Kinect-Support mitbringen werden, weil sich der Aufwand nicht lohnen wird.


2 Kommentare

  1. du hast recht xbox ist die beste

  2. Was bedeutet das Wort “Support alter Spiele” ? Ist es möglich ,dass man auf der Xbox one Spiele ausleihen und verkaufen kann ,wenn welche Spiele kann man ausleihen und verkaufen? Welche und wieviele Exklusivtitel werden für Xbox one noch erscheinen ? Was hat die Xbox one „zusätzlich“ drauf gegensatz zu ps4 ?

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